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Calvörde - Ansicht von oben
Calvörde Restaurant am Grieps
Schloss Dorst Luftbildaufnahme
Calvörde Luftbildaufnahme mit Gewerbegebiet

Unsere Ortsteile

Flecken Calvörde – Historischer Mittelpunkt zwischen Natur und Tradition

Der Flecken Calvörde bildet das Verwaltungs- und Versorgungszentrum der Gemeinde Calvörde im Nordwesten des Landkreises Börde. Eingebettet zwischen der Ohreniederung, den Calvörder Bergen und dem Naturpark Drömling verbindet der Ort Geschichte, Natur und moderne Infrastruktur auf besondere Weise.
Die erste urkundliche Erwähnung Calvördes stammt aus dem Jahr 1196. Das Ortsbild wurde über Jahrhunderte von einer Wasserburg geprägt, die Mitte des 14. Jahrhunderts in den Besitz der Herzöge von Braunschweig gelangte. Archäologische und historische Quellen belegen, dass es sich um eine Sumpf- und Wasserburg handelte. Mehr als 600 Jahre – von 1343 bis 1945 – gehörte Calvörde zum Herzogtum Braunschweig. An diese lange Geschichte erinnern bis heute zahlreiche historische Grenzsteine in den umliegenden Wäldern und auf den Feldfluren.
Auch das Ortswappen erzählt von dieser Vergangenheit: Der Braunschweiger Löwe verweist auf die jahrhundertelange Zugehörigkeit zum Herzogtum, während drei Hopfendolden an den einst bedeutenden Hopfenanbau in der Region erinnern. Seit 1991 gehört die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Calvörde, die Teil des Pfarrverbands Calvörde-Uthmöden ist, wieder zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig.
Eine Besonderheit Calvördes ist der Titel „Flecken“. Diese historische Bezeichnung erhielten Orte mit besonderen Markt- und Gewerberechten sowie einer zentralen Versorgungsfunktion. Handel, Handwerk und Gewerbe prägten den Ort über viele Jahrhunderte stärker als die Landwirtschaft – eine Tradition, die bis heute fortgeführt wird. Das mehr als 45 Hektar große, voll erschlossene Gewerbegebiet ist mit einer Auslastung von über 90 Prozent  ein bedeutender Wirtschaftsstandort der Region. Auch landschaftlich hat Calvörde viel zu bieten. Östlich des Ortes schlängelt sich die Ohre durch die Niederung, während westlich der Mittellandkanal – eine der wichtigsten Wasserstraßen Deutschlands – verläuft.

Gedenkstein am Markt

Mit dessen Bau erhielt Calvörde in den 1930er Jahren einen Hafenanschluss. Heute lädt der Sportboothafen Wassersportler und Freizeitskipper zum Anlegen und Verweilen ein.
Naturliebhaber finden in den Calvörder Bergen, der Ohreniederung und dem nahegelegenen Naturpark Drömling ideale Bedingungen zum Wandern, Radfahren und Naturbeobachten. Besonders beliebt sind die Wege entlang der Ohre und des Mittellandkanals, die reizvolle Ausblicke auf die abwechslungsreiche Landschaft bieten.
Ein vielfältiges Vereinsleben prägt den Flecken ebenso wie zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen. Einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender ist das traditionsreiche Reitturnier im Grieps, das jedes Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region anzieht.
Als zentraler Ort der Gemeinde übernimmt der Flecken Calvörde wichtige Versorgungsaufgaben für die umliegenden Ortsteile. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindertagesstätten, medizinische Einrichtungen, Apotheken, Banken, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe sowie zahlreiche weitere Angebote machen den Ort zu einem attraktiven Wohn-, Arbeits- und Ausflugsziel.
Mit rund 1.600 Einwohnern (Stand: April 2026) ist der Flecken Calvörde das lebendige Herz der Gemeinde – ein Ort, an dem sich Geschichte, Natur und Lebensqualität auf besondere Weise miteinander verbinden. Des Weiteren verfügt Calvörde über zwei Spielplätze: Spielplatz "Langer Steig" und Spielplatz "Am Grieps". 

Fotos: Bernd Fritzsche


Berenbrock – Ländliche Idylle im Grünen
Berenbrock

Eingebettet in weitläufiges Grünland, fruchtbare Ackerflächen und artenreiche Mischwälder vermittelt der Rundling Berenbrock eine ruhige und idyllische Atmosphäre. Das Ortsbild wird im historischen Dorfkern von mehreren stattlichen Bauernhöfen geprägt, die den ländlichen Charakter des kleinen Ortsteils bis heute bewahren.
Durch Berenbrock verläuft die Landesstraße L 25, die die Städte Haldensleben und Gardelegen miteinander verbindet und den Ort gut erreichbar macht.
Das gesellschaftliche Leben wird maßgeblich vom Feuerwehrverein des benachbarten Ortsteils Elsebeck mitgestaltet, der auch für Berenbrock zuständig ist. Mit gemeinsamen Ausflügen, Wanderungen und weiteren Veranstaltungen trägt der Verein aktiv zur Gemeinschaft und zum kulturellen Leben bei.
Kirchlich gehört Berenbrock zum Pfarrverband Calvörde-Uthmöden. Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen finden in der Kapelle des Ortsteils Elsebeck sowie in der St.-Georg-Kirche in Calvörde statt.
Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes zählen das Kriegerdenkmal zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus sowie das Dorfgemeinschaftshaus, das als zentraler Treffpunkt für das Dorfleben dient.
Mit derzeit 75 Einwohnern (Stand: April 2026) ist Berenbrock der kleinste Ortsteil der Gemeinde Calvörde. Wer Ruhe, Natur und den ursprünglichen Charme einer historischen Rundlingssiedlung erleben möchte, findet hier einen Ort zum Verweilen, Entdecken und Spielen auf dem Spielplatz Lindenstraße.


Elsebeck – Naturverbunden und gemeinschaftlich

Nur einen Kilometer von Berenbrock entfernt liegt der beschauliche Ortsteil Elsebeck. Umgeben von Grünland, Ackerflächen und Wäldern weist er eine ebenso stark landwirtschaftlich geprägte Struktur auf und bildet zugleich das Tor zum Naturpark Drömling.
Mit derzeit 78 Einwohnern (Stand: April 2026) gehört Elsebeck zu den kleineren Ortsteilen der Gemeinde Calvörde und überzeugt durch seine ruhige, naturnahe Lage sowie ein aktives Dorfleben.
Im Ortskern befindet sich eine kleine Kapelle, die Ende des 19. Jahrhunderts an der historischen Verbindungsstraße zwischen Gardelegen und Haldensleben errichtet wurde. Sie wird bis heute regelmäßig für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen genutzt.
Das gesellschaftliche Leben wird maßgeblich vom Feuerwehrverein geprägt. Mit Wanderungen, Ausflügen und der Pflege regionaler Bräuche trägt der Verein wesentlich zum Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft bei und bereichert das kulturelle Leben des Ortes.
Das ehemalige Kindergartengebäude dient heute als Dorfgemeinschaftshaus mit Spielplatz. Dort haben die Jugendlichen einen eigenen Raum als Jugendclub eingerichtet – ein Ort der Begegnung, der das generationsübergreifende Miteinander im Dorf stärkt.

Foto: Volker Preetz


Dorst – Das Dorf mit dem besonderen Herrenhaus

Aus einem einst kleinen Vorwerk mit Schafzucht, Forstwirtschaft, Ziegelei, Torfstich und nur geringer landwirtschaftlicher Nutzung hat sich Dorst zu einem gepflegten und liebenswerten Ortsteil der Gemeinde Calvörde entwickelt. Entlang der Dorfstraße prägen liebevoll restaurierte Häuser und gepflegte Vorgärten das Ortsbild und verleihen dem Dorf einen besonderen Charme.
Das herausragende Wahrzeichen des Ortes ist das imposante Herrenhaus Dorst, auch als Schloss Dorst bekannt. Der außergewöhnliche Klinkerbau entstand zwischen 1920 und 1922 und beeindruckt mit seiner markanten Architektur. Rundtürme, eine repräsentative Auffahrtsrampe, eine großzügige Freitreppe sowie kunstvoller Figurenschmuck und Skulpturen machen das Gebäude zu einem einzigartigen Bauwerk in der Region.
Heute ist das Herrenhaus ein lebendiger Mittelpunkt des Dorfes. Neben mehreren Mietwohnungen beherbergt es einen Gemeinschaftsraum, der für Veranstaltungen der Interessengemeinschaft Dorst, Seniorennachmittage, Familienfeiern und Gottesdienste genutzt wird. Auch die Freiwillige Feuerwehr Dorst hat hier ihren Standort.
Seit 2025 bietet das stilvoll restaurierte Herrenzimmer des Herrenhauses zudem einen besonderen Rahmen für standesamtliche Eheschließungen. Die Traulocation umfasst einen einladenden Empfangsbereich, eine großzügige Diele sowie das historische Trauzimmer mit Platz für bis zu 30 Gäste und macht Dorst zu einem attraktiven Ort für unvergessliche Hochzeiten.
Das gemeinschaftliche Leben wird maßgeblich von der Interessengemeinschaft Dorst gestaltet. Mit zahlreichen Veranstaltungen und der Pflege regionaler Traditionen stärkt sie den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und bereichert das kulturelle Leben des Ortes.
Kirchlich bildet Dorst gemeinsam mit dem benachbarten Ortsteil Zobbenitz eine Kirchengemeinde innerhalb des Pfarrverbands Calvörde-Uthmöden.
Mit derzeit 135 Einwohnern (Stand: April 2026) verbindet Dorst historischen Charme, lebendige Dorfgemeinschaft und ein architektonisches Kleinod, das Besucherinnen und Besucher gleichermaßen begeistert. Einen kleinen Dorfspielplatz findet man auf der Dorfstraße im Ortskern.


Grauingen – Historischer Dorfcharakter und lebendige Gemeinschaft
Grauingen

Der Ortsteil Grauingen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die hufeisenförmige Dorfanlage deutet auf einen wendischen Ursprung hin und prägt das Ortsbild bis heute. Auch die zahlreichen Kopfweiden, die als typische Bäume der slawischen Siedler gelten, erinnern an die frühen Anfänge des Dorfes.
Über viele Generationen hinweg waren Ackerbau und Viehzucht die wichtigsten Erwerbszweige der Einwohner. Daneben trugen verschiedene Handwerksbetriebe zur wirtschaftlichen Entwicklung des Ortes bei und prägten das dörfliche Leben.
Im Rahmen der Dorferneuerung wurde Grauingen in den vergangenen Jahren umfassend aufgewertet. Neue Straßen und Gehwege, ansprechend gestaltete Plätze und Grünanlagen sowie liebevolle Bepflanzungen verleihen dem Ort ein gepflegtes Erscheinungsbild. Ein modern gestalteter Spielplatz bildet heute einen beliebten Treffpunkt für Familien und Gäste.
Das gesellschaftliche Leben wird von zahlreichen Veranstaltungen geprägt. Eine langjährige Tradition ist die jährliche Weihnachtsfeier, die Erwachsene und Kinder aus dem Ort im großen Gemeindesaal zusammenbringt. Das Gebäude mit seiner angeschlossenen Gaststätte ist zugleich ein wichtiger Veranstaltungsort für das Dorfleben und wird regelmäßig für öffentliche sowie private Feiern genutzt. Zu den Höhepunkten des Veranstaltungskalenders zählt das traditionelle Dorf- und Feuerwehrfest, das jedes Jahr Besucherinnen und Besucher aller Generationen anzieht. Rund um den Spielplatz entsteht dabei eine stimmungsvolle Atmosphäre, die den starken Gemeinschaftssinn Grauingens widerspiegelt.
Sehenswert sind das denkmalgeschützte ehemalige Schulhaus sowie das Kriegerdenkmal, das an die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs erinnert.

Foto: Christian Waeke


Klüden – Das südlichste Dorf der Altmark

Obwohl Klüden zum Landkreis Börde gehört, gilt der Ort als das südlichste Dorf der Altmark. Diese besondere Lage macht den Ortsteil zu einer interessanten Verbindung zwischen den beiden Regionen.
Der historische Dorfkern ist als Rundling angelegt und vermittelt mit seinen liebevoll erhaltenen Gebäuden ein harmonisches Gesamtbild. Jugendstilbauten stehen hier in reizvollem Kontrast zu traditionellen Fachwerkhäusern. Gepflegte Straßen, ansprechend gestaltete Pflasterflächen und neu angelegte Grünanlagen unterstreichen den einladenden Charakter des Dorfes.
Die ehemalige Schule wurde zu einem modernen Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet. Heute bildet sie den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens und bietet Raum für Vereinsveranstaltungen, Familienfeiern und zahlreiche weitere Zusammenkünfte.
Ein fester Bestandteil des Dorflebens ist das alljährliche Volks- und Feuerwehrfest, das traditionell im Juli gefeiert wird und Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region anzieht. Auch die Kegelbahn am Sportplatz und der Spielplatz "Zur Gänsewiese" erfreut sich großer Beliebtheit und wird von Einheimischen ebenso wie von Gästen gern genutzt.
Bis heute werden in Klüden zahlreiche dörfliche Traditionen gepflegt. Dazu gehören das Aufstellen des Pfingstbaums sowie das Osterfeuer, die jedes Jahr viele Menschen zusammenbringen und den Gemeinschaftssinn des Ortes stärken.
Ein Stück Ortsgeschichte bewahrt zudem ein überlieferter plattdeutscher Spruch: „In Klüd'n, da hört man weder slaan noch lüün. Da hängt de Gloch en Beernboom.“
Der Ausspruch erinnert daran, dass Klüden nie über eine Kirche mit Glockenturm verfügte. Stattdessen hing die Schulglocke einst an einem Birnbaum neben der alten Schule – eine Besonderheit, die bis heute Teil der örtlichen Überlieferung ist.
Mit derzeit 271 Einwohnern (Stand: April 2026) verbindet Klüden historische Dorfstrukturen, gepflegte Ortsbilder und lebendige Traditionen zu einem liebenswerten Ortsteil der Gemeinde Calvörde. 

Foto: Ottmar Schmicker


Lössewitz – Historischer Rundling inmitten der Natur
Lössewitz

Lössewitz zählt zu den ältesten Ortsteilen der Gemeinde Calvörde und wurde bereits im Jahr 1265 erstmals urkundlich als „Lüssewitz“ erwähnt. Der Ort geht auf einen wendischen Rundling zurück – eine historische Siedlungsform, deren charakteristische Struktur bis heute gut erkennbar ist.                 
Ein ruhiges und ländliches Ortsbild prägt das ca. 760 Jahre alte Dorf. Lössewitz gehört seit 1539 zur Burg Calvörde. Da der Ort über keine Kirche verfügt, wurde er bereits 1594/1599 nach Calvörde eingepfarrt. Genau wie der Flecken Calvörde gehört Lössewitz zu einer Exklave des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel. Im Ortskern findet man noch heute Fachwerkhüser mit Krüppelwalmdach. Die Landwirtschaft gehört zum Ort schon seit sehr langer Zeit, die Ortsansässige „Lössewitzer Milchgesellschaft mbH“ und die „Lanschlachterei Weißschnur“ tragen zur Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln bei. Treffpunkt in Lössewitz ist unteranderem der Spielplatz in der Dorfstraße.
Mit derzeit 106 Einwohnern (Stand: April 2026) ist Lössewitz ein ruhiger und naturnaher Ortsteil der Gemeinde Calvörde – ideal für alle, die ursprüngliche Dorfstrukturen, Geschichte und die reizvolle Landschaft der Altmark entdecken möchten.

Foto: Marcus Bühnemann


Mannhausen – Tor zum Naturpark Drömling
Mannhausen

Mannhausen liegt inmitten der reizvollen Landschaft des Naturparks Drömling und ist ein idealer Ausgangspunkt, um eines der bedeutendsten Niedermoorgebiete Deutschlands zu entdecken. Die weitläufige Gemarkung erstreckt sich von der Ohre und dem Mittellandkanal bis tief in die artenreiche Drömlingslandschaft und bietet ideale Voraussetzungen für Naturerlebnisse.
Das Ortsbild wird von einem großzügig angelegten Dorfplatz mit seinem alten Lindenbestand geprägt. Besonders eindrucksvoll ist ein historischer Bauernhof mit markantem Fachwerkgiebel, der die traditionelle Baukunst der Region eindrucksvoll widerspiegelt. Ebenfalls am Dorfplatz befindet sich das denkmalgeschützte ehemalige Schulgebäude mit seinem charakteristischen Giebeltürmchen, das zu den architektonischen Besonderheiten des Ortes zählt.
Im Rahmen der Dorferneuerung wurde Mannhausen in den vergangenen Jahren umfassend aufgewertet. Neu gestaltete Straßen, Wege, Plätze und der Spielplatz sowie die ansprechende Gestaltung des Friedhofs tragen zu einem gepflegten und einladenden Ortsbild bei.
Ein besonderes Ausflugsziel ist die nahe gelegene Piplockenburg. Die kleine Drömlingskolonie ist eng mit der Geschichte der Erschließung des einstigen Moorgebietes verbunden. Solche Kolonien entstanden im Zuge der Kultivierung des Drömlings ab dem späten 18. Jahrhundert und erzählen bis heute von der Besiedlung und Urbarmachung dieser einzigartigen Landschaft. Der Name „Piplockenburg“ geht auf eine alte Sage zurück, nach der Angreifer durch Pfiffe in das Moor gelockt wurden und dort versanken.
Heute lädt eine Gaststätte mit Pensionsbetrieb zum Verweilen ein und bietet Kutschfahrten durch den Naturpark an. In der nahegelegenen Drömling-Informationsstation erhalten Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in die Entstehung des Niedermoorgebietes sowie in die außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt des Drömlings.
Auch das Vereinsleben ist ein wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Ein sportlicher Höhepunkt ist der jährlich ausgetragene „Drömlingspokal“, bei dem sich Jugendfeuerwehren sowie Frauen-, Männer- und Jugendmannschaften in spannenden Wettkämpfen messen. Im Fußball bildet Mannhausen gemeinsam mit dem benachbarten Ortsteil Velsdorf eine Spielgemeinschaft.

Mit derzeit 243 Einwohnern (Stand: April 2026) verbindet Mannhausen historische Dorfkultur, lebendige Traditionen und die unmittelbare Nähe zum Naturpark Drömling – ein Ort, an dem Natur und Gemeinschaft auf besondere Weise zusammenfinden.
 


Velsdorf – Natur, Sport und gelebte Gemeinschaft
Haus Isernhagen Velsdorf

Nordwestlich des Fleckens Calvörde, eingebettet hinter dem Waldgebiet „Isernhagen“, liegt der idyllische Ortsteil Velsdorf. Umgeben von Wäldern, Wiesen und der einzigartigen Landschaft des Naturparks Drömling bietet der Ort ideale Voraussetzungen für Wanderungen, Fahrradtouren und erholsame Ausflüge in die Natur.
Das Ortsbild wird besonders am Rand des Dorfes durch einen alten Eichenbestand geprägt, der dem Ort einen besonderen landschaftlichen Reiz verleiht. Ein zentraler Treffpunkt und kultureller Mittelpunkt der Dorfgemeinschaft ist das Bürgerhaus. Hier finden verschiedene Veranstaltungen und Freizeitangebote statt und es bietet Raum für Begegnungen aller Generationen.
Eine wichtige Rolle im Dorfleben spielt der Sport. Die Sportgemeinschaft Velsdorf/Mannhausen e.V. bietet mit ihrem hervorragend gepflegten Fußballrasenplatz optimale Bedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb. Ein Vereinsheim mit Clubraum und Umkleideräumen ergänzt die Sportanlage und bildet einen wichtigen Treffpunkt für die Mitglieder. Neben der Sportanlage in der Calvörder Straße ist auch ein Spielplatz zu finden.
Auch der Schützenverein Velsdorf bereichert das Vereinsleben und bietet auf der am Ortsrand gelegenen Schießanlage Trainingsmöglichkeiten. Gemeinsam organisieren beide Vereine das traditionelle Sport- und Schützenfest, das jedes Jahr am ersten Maiwochenende zahlreiche Einwohner und Gäste zusammenführt.
Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes zählt das Kriegerdenkmal an der Calvörder Straße, das an die Gefallenen der vergangenen Kriege erinnert und Teil der örtlichen Erinnerungskultur ist.
Mit derzeit 169 Einwohnern (Stand: April 2026) steht Velsdorf für Naturverbundenheit, sportliches Engagement und eine lebendige Dorfgemeinschaft – ein kleiner Ort mit großer Gemeinschaft.

Foto: Lea Richter


Wegenstedt – Geschichte, Bildung und lebendige Dorfgemeinschaft
Geschichtswerkstatt

Der Ortsteil Wegenstedt liegt eingebettet in eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft zwischen dem Flechtinger Höhenzug und dem Naturpark Drömling. Geprägt wird die Umgebung durch weitläufiges Grünland entlang der Speetze, große Waldgebiete und ausgedehnte Ackerflächen, die den landwirtschaftlichen Charakter des Ortes bis heute widerspiegeln.
Die Geschichte Wegenstedts zeigt sich besonders in der traditionellen bäuerlichen Bebauung. Zahlreiche Hofanlagen aus dem 18. bis zum späten 19. Jahrhundert prägen noch heute das Ortsbild. Besonders entlang der von der Dorfstraße abzweigenden Neuen Straße lassen sich historische Strukturen und die Entwicklung des einst landwirtschaftlich geprägten Dorfes nachvollziehen.
Eine besondere kulturelle Bedeutung besitzt die Samuel-Walther-Geschichtswerkstatt, die zwischen Pfarrhaus und Kirche entstanden ist. Die Einrichtung ist ein besonderer Treffpunkt für regionale Geschichtsforscher, Ortschronisten und geschichtsinteressierte Menschen. Neben der wissenschaftlichen Arbeit zur Orts- und Regionalgeschichte organisiert ein engagierter Freundeskreis regelmäßig Ausstellungen und Vorträge, die ein breites Publikum ansprechen und das historische Bewusstsein der Region fördern.
Ein wichtiger Schwerpunkt in Wegenstedt liegt auf Familien und Kindern. Mit einer Grundschule sowie einer modernen Kindertagesstätte mit Hort verfügt der Ort über eine gut ausgebaute Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur. In unmittelbarer Nähe befindet sich außerdem das ansprechend gestaltete Bürgerhaus, das als Veranstaltungsort und Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft dient und der Spielplatz.
Auch verkehrstechnisch ist Wegenstedt gut angebunden. Der Ort liegt an der Landesstraße L 24 und befindet sich rund 25 Kilometer von der Industriestadt Wolfsburg entfernt. Durch den Ausbau der Ortsdurchfahrt wurde die Infrastruktur weiter verbessert.

Zudem verbindet eine Bahnstation Wegenstedt mit den Städten Oebisfelde, Wolfsburg und Haldensleben sowie mit der Landeshauptstadt Magdeburg.
Das aktive Vereinsleben und zahlreiche engagierte Institutionen sorgen für ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen und Begegnungsmöglichkeiten. Sie stärken den Zusammenhalt und machen Wegenstedt zu einem lebendigen Mittelpunkt innerhalb der Gemeinde Calvörde.
Mit derzeit 330 Einwohnern (Stand: April 2026) verbindet Wegenstedt historische Wurzeln, moderne Angebote für Familien und eine starke Gemeinschaft – ein Ort, an dem Vergangenheit und Zukunft miteinander verbunden sind.

Foto: Hartmut Sonnenschein


Zobbenitz – Fachwerk, Natur und gelebte Tradition
Zobbenitz

Umgeben von weitläufigen Kiefernwäldern liegt Zobbenitz rund 15 Kilometer nördlich von Haldensleben. Der Ort besticht durch sein harmonisches Ortsbild und eine besondere Verbindung aus historischer Bausubstanz, naturnaher Umgebung und lebendigem Vereinsleben.
Mittelpunkt des Dorfes ist der großzügig angelegte Dorfplatz mit seinem alten Lindenbestand, weitläufigen Rasenflächen und gepflegten Grünanlagen. Die beeindruckende Anlage wird von Gebäuden aus dem 19. und 20. Jahrhundert umgeben, von denen einige durch ihre besondere handwerkliche und architektonische Gestaltung auffallen.
Ein besonderes Kleinod des Ortes ist die im 17. Jahrhundert errichtete Fachwerkkirche. Der denkmalgeschützte Bau ist in dieser Form in der Region eine Besonderheit. In den 1990er Jahren wurde die Kirche umfassend vom Fundament bis zur Turmspitze einschließlich der historischen Orgel saniert. Heute finden hier insbesondere in den Sommermonaten Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen statt.
Direkt neben der Kirche befindet sich das ehemalige Schulhaus, das zu   einem Vereins-, Sport- und Kulturhaus umgestaltet wurde.

Mit Kegelanlage und Schießstand ist es ein wichtiger Treffpunkt der Dorfgemeinschaft. Der ansässige Verein gestaltet mit zahlreichen Veranstaltungen das ganze Jahr über das kulturelle Leben in Zobbenitz.
Zwischen Kirche und Vereinshaus lädt ein liebevoll gestalteter Spielplatz Familien zum Verweilen ein. Eine imposante Kastanie spendet an warmen Tagen Schatten und macht den Platz zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt.
Auch für Naturfreunde und Radfahrer bietet Zobbenitz attraktive Möglichkeiten. Ein gut ausgebauter Feldweg führt durch die abwechslungsreiche Landschaft entlang von Kiefernwäldern und alten Laubbäumen in Richtung Altmark. Nach etwa drei Kilometern erreicht man den Ortsteil Potzehne mit seinem Freibad, das besonders im Sommer ein beliebtes Ziel für eine Erfrischung ist. Eine am Ortsrand durch den Feuerwehrverein angelegte Streuobstwiese lädt zudem zu einer kleinen Pause während einer Wanderung oder Radtour ein.
Eine lange Tradition besitzt der Reitsport in Zobbenitz. Der Reit- und Fahrverein veranstaltet auf der hervorragend ausgestatteten Reitanlage „Unter den Eichen“ jährlich Turniere mit überregionaler Bedeutung. Bei anspruchsvollen Dressur- und Springprüfungen treffen sich Reiterinnen und Reiter sowie Pferdesportbegeisterte aus vielen Teilen Deutschlands.
Neben Sport und Kultur werden auch alte Bräuche in Zobbenitz lebendig gehalten. Die Freiwillige Feuerwehr organisiert jedes Jahr das traditionelle Osterfeuer und sorgt mit dem Aufstellen sowie der Versteigerung des Pfingstbaumes für gesellige Höhepunkte im Dorfleben.
Mit derzeit 245 Einwohnern (Stand: April 2026) verbindet Zobbenitz historische Dorfstrukturen, reizvolle Natur und ein aktives Gemeinschaftsleben – ein Ort, der Tradition bewahrt und zugleich Besuchern viel zu entdecken bietet.

Foto: Marco Liefold